EOS Kryptowährung – Der Ethereum Konkurrent

EOS ist eine Blockchain-basierte Kryptowährung. Die Kryptowährung wird seitdem erscheinen des Whitepapers 2017 von der privaten Firma block.one betrieben. Am 1.Juni 2017 erschien die dazugehörige Software als Open Source Code. Aber diese Kryptowährung ist nicht nur eine Kryptowährung, sondern auch eine Plattform für Blockchain-basierte Anwendungen. Dabei will diese digitale Währung neue Maßstäbe setzten in Sachen Performanz und Skalierbarkeit. Sie will dem Krypto Konkurrenten Ethereum den Rang ablaufen. Die Konzepte von Smart Contracts und dApps hat Ethereum erstmals eingeführt, und ist auch heute die größte Plattform für Blockchain-basierte Anwendungen.

Wenn es EOS.io schafft im Bereich Performanz und Skalierbarkeit neue Maßstäbe zu setzen, dann wird es sicherlich das Vorbild Ethereum überflügeln. Aber nicht nur in der Funktion ähneln sich diese beiden Kryptowährungen. Betrachtet man das geometrische Logo von EOS.io fällt einem sofort die Ähnlichkeit zu Ethereum auf. Die Entwickler von der digitalen Währung sehen ihre Arbeit auch als Neu- oder Weiterentwicklung von Ethereum.

Dabei kopiert EOS.io aber nicht das System von Ethereum  sondern startet einen kompletten Neuanfang. Dabei gilt stetig der Blick auf die Implementierung eines Gesamtsystems. Den die digitale Währung will auf seiner Blockchain nicht nur Platz für einen eigenen Token bieten, sondern auch Smart Contracts das für eine Grundlage für andere digitale Währungen und Blockchain Ökologien genutzt werden kann.

Was sind Kryptowährungen

In unserem Beitrag über Kryptowährungen erfährst du die funktionsweise von Ihnen sowie ihre Vor und Nachteile. Diese solltest du vor einem Investment kennen.

Die Entwicklung von EOS.io

Die Kryptowährung wird von dem Unternehmen Block.one entwickelt. Block.one hat seinen Sitz auf den Cayman-Inseln. Es handelt sich dabei um die Software EOS.IO die von den Entwicklern als Blockchain-Betriebssystem bezeichnet wird. Das System der digitalen Währung kann von anderen Entwicklern von Kryptowährungen als Plattform genutzt werden, um seine eigenen Systeme auf der EOS-Blockchain als Token implementieren zu können. Die Entwicklungsumgebung für das System heißt Dawn.

Der Token bestand Anfangs auf der Ethereum Plattform als ERC20- Token bis dann das offizielle Mainnet gelauncht wurde.

EOS Token Distribution

Die EOS Token Distribution fand ab dem 26. Juni 2017 statt und dauerte 341 Tage. Dabei werden in diesem Zeitplan 1 Milliarde (1.000.000.000) EOS Token verteilt.

200.000.000 EOS-Token (entspricht 20% des Gesamtbetrages an zu verteilenden EOS-Token) wurden in einem Zeitraum von 5 Tagen beginnend am 26 Juni 2017 verteilt.

700.000.000 EOS-Token  auf 2.000.000 EOS-Token aufgeteilt (70% der Gesamtmenge) wurden dann in 350 aufeinanderfolgenden 33 Stunden Perioden verteilt.

100.000.000 EOS (10% der Gesamtmenge) sind für Block.one reserviert und können auch nicht auf dem Ethereum Netzwerk gehandelt werden.

Die Phase der Einführung dauerte etwas länger als bei anderen Kryptoprojekten. Die lange Dauer der Distribution wurde absichtlich gewählt, umso Interessenten genug Zeit zum Einstieg zu geben. Aber auch die Gelegenheit sollte damals genutzt werden sich mit der Technologie von dieser Kryptowährung vertraut zu machen vor einem Einstieg.

Was ist eine Blockchain

In unserem Beitrag über Blockchain erfährst du die funktionsweise sowie ihre Vor und Nachteile.

Was unterscheidet die Kryptowährung EOS zu Ethereum?

Wie oben schon erwähnt, vergleicht sich die Kryptowährung am besten mit Ethereum. Dabei gibt es im wesentlichen viele Neuerungen gegenüber Ethereum.

Sie bietet kostenfreie Transakationen. Ethereum hat immer seit der Einführung einen kleinen Betrag als Gebühr für Transaktionen. Dies ist bei ihr nicht der Fall.

Zudem wollen Sie es ermöglichen bei Hackerangriffen oder einem Software Fehler in EOS.IO die Software auf einen früheren Stand zurückzuführen um so den intakten Zustand wieder herzustellen. So können harte Forks weitgehend vermieden werden. Dabei verspricht es eine weitaus höhere Skalierbarkeit und Performanz als Ethereum, setzt dabei aber nicht auf das Proof of Work System sondern auf Delegated Proof of Stake.

Wie funktioniert das System dieser EOS Kryptowährung ?

EOS nutzt das Verfahren Delegated Proof of Stake. Proof of Stake heißt vereinfacht das alle Knoten im Netzwerk, tatsächliche Währungsanteile enthalten.

Ziel von den Entwicklern ist es, eine dezentrale Plattform bereitzustellen. Diese soll als OS (Operating System) fungieren. Dort können Entwickler z.b. dApps erstellen.

Die digitale Währung gehört heute schon zu den Top 20 der Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung. Dabei ist Sie ähnlich wie Ethereum. Wie Ethereum ist Sie eine intelligente Plattform, die für Open Source Projekte und dezentrale Apps (dApps) entwickelt wurde. Dabei verfolgt diese digitale Anwendung das Ziel, Marktanteile von Ethereum zu übernehmen und eine skalierbare Blockchain zu erschaffen mit einer verbesserten Benutzerfreundlichkeit.

Es basiert dabei auf einem verteilten Betriebssystem ähnlichen Konstrukt, in der Entwickler ihre Apps und Ideen erstellen können. Ethereum nutzt hierfür seine virtuelle Maschine die wie ein Supercomputer funktioniert.

Die Plattform dafür wurde von Block.one erstellt.

Die Funktionen von der Kryptowährung EOS und ihre Anwendung

Die Kryptowährung bietet eine Reihe von Funktionen. Folgende Kernfunktionen hat Sie:

Skalierbar: Es besteht die Möglichkeit Tausende von dezentralen Apps zu unterstützen. Dabei sind parallele Ausführungen, asynchrone Kommunikation möglich. Sie kann auch die Authentifizierung von der Ausführung trennen.

Flexibel: EOS bietet die Möglichkeit beschädigte Anwendungen zu fixieren und zu reparieren.

Chancengleicheit: Ein EOS Token hat keinen festgelegten Preis. Der Preis wird von der Marktnachfrage bestimmt.

Webtoolkit: Für die Entwicklung von Interfaces mit selbstschreibenden Interfaces hat EOS ein Webtoolkit.

Breite Verteilung der Token: Die Verteilung der Token war für einen Zeitraum von 341 tagen angesetzt. Das hat der Community genug Zeit gegeben, sich mit dem Projekt vertraut zu machen und im Anschluss daran teilzunehmen.